U7a: 32.-36. Monat

Sprachverständnis:

  • Das Kind versteht Zweifachaufträge, z.B. „Lege den Löffel in die Tasse!“
  • Das Kind kann die Grundfarben zuordnen.
  • Das Kind versteht einfache Präpositionen, z.B. „an, auf, bei“.

Sprachproduktion:

Lauterwerb/Wortpdroduktion:

  • Das Kind spricht alle Laute bis auf die Zischlaute s, sch und ch korrekt.
  • Erste Konsonantenverbindungen, zum Beispiel bl und fl.
  • Einige alterstypische Vereinfachungsprozesse:
    •  Vereinfachung von Konsonantenverbindungen
    •  Lautersetzungen, vor allem von sch und ch, z.B. Schuh -> „Su“, „Ich“ -> „Is“
    •  Lautangleichungen, z.B. „Treppe“ -> „Kreppe“, „Drei“ -> „Grei“
    •  Sigmatismus (Lispeln)
  • Achtung: Mit 3,5 Jahren sind Probleme bei t, d, n und/oder häufige Lautersetzungen am Wortanfang durch h nicht mehr altersgerecht.
  • Das Kind spricht mit 30 Monaten etwa 450 Wörter; es gebraucht Verben, Adjektive und Artikel
  • Erste Präpositionen, z.B. „in“ und „unter“
  • Verwendung des Personalpronomens, z.B. „ich“, „du“, „mein“
  • Das Kind kann die Grundfarben benennen

Grammatik:

  • Korrekte Verbzweitstellung, z.B. „Lisa trinkt Wasser“.
  • Verbindung: -st: „Du bist….“.
  • Nebensatzbildungen mit einfachen Konjunktionen, z.B. „und“, „weil“.
  • Zweites Fragealter: Wer? Was? Wo? Warum? etc.

Sprechflüssigkeit:

  • Im 4. Lebensjahr können bei einigen Kindern normale Unflüssigkeiten auftreten, die weder vom Kind noch von den Eltern als auffällig empfunden werden: Wiederholungen von Satzteilen und langsame Wiederholungen von ganzen Wörtern. Ein Beispiel: „Ich will, ich will, ich will Saft haben.“
  • Achtung: auch typisches Alter des Stotterbeginns mit stottertypischen Unflüssigkeiten.
    Alamierende Signale sind: Wiederholungen von Lauten und Silben, Verlängerungen von Lauten und Blockierungen von Wörtern.